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Arganöl das gold Marokkos

Arganöl

Arganöl, das mit Abstand kostbarste und wertvollste Öl der Welt. Die Bezeichnung „das Flüssige Gold Marokkos“ kommt nicht von ungefähr. Marokkaner, die „Väter“ des Arganöls, erkannten heilende Wirkungen bereits vor Jahrtausenden. Ein lang gehütete Geheimnis – das den kompletten Globus erobert. Dank wissenschaftlichen Untersuchungen, ist die vielfältige Heilwirkung nachweislich und bestätigt. Erfahren Sie alles über Arganöl und seine positive Wirkung, im Bereich der Medizin, als auch für kosmetische Anwendungen.

 

Der Arganbaum: Herkunft des Arganöls

Einer der ältesten Bäume der Welt – der Arganbaum. Vor Millionen von Jahren bedeckte die Arganie große Flächen Nordafrikas und teilweise sogar Gebiete im Süden von Europa. Heute findet man Arganwälder ausschließlich im Südwesten von Marokko. Gerade einmal auf einer Fläche von etwa 8000 Quadratkilometern (ca. 10x Berlin), ist die Arganie mit 15 bis 20 Millionen Bäumen heimisch. Für Marokkaner ist die Arganie ein wesentlicher Bestandteil des Lebens, denn der Arganbaum spendet neben dem wertvollem Öl auch Brennholz, Schatten und lebensnotwendiges Futter für die Ziegen.

Der Arganbaum trägt viele Namen, so wird dieser beispielsweise auch als Eisenholzbaum oder Arganie (Argania spinosa) bezeichnet. Er gehört zu der Pflanzenfamilie der tropischen Seifenbaumgewächse und existiert, Schätzungen nach bereits seit etwa 20. Millionen Jahren. Klimabedingungen im heutigen wüstenähnlichen, trockenen Südwesten Marokkos, haben sich in vergangenen Millionen von Jahren stark verändert. Im laufe der Evolution, gelingt es dem Arganbaum jedoch, sich ideal an diese Veränderungen anzupassen. Nur hierdurch konnte der Fortbestand gesichert und aufrecht erhalten werden.

Mit einer maximalen Höhe von 10 bis 12 Metern, gehört der Arganbaum eher zu den niedrig wachsenden Bäumen seiner Gattung. Die Zweige ranken hingegen beachtlich weit hinaus, so kann der Baumkronenumfang im hohen Alter, 14 bis knapp 30 Meter betragen. Einer der Hauptgründe, weshalb der Arganbaum in den wüstenähnlichen Regionen Marrokos überleben kann, ist auf seine tief sitzenden Wurzeln zurückzuführen. Denn um aus der sandigen Erde ausreichende Mengen an Nährstoffen und Grundwasser zu ziehen, treiben Wurzeln bis zu 30 Meter tief.

Die Lebenserwartung der Bäume ist noch nicht aussagekräftig erforscht. Bei abgeholzten Stämmen, konnte ein Durchschnittsalter von 150 bis 250 Jahren, anhand der Jahresringe festgestellt werden.

Die Argan Frucht erinnert an eine kleine ovale Zitrone. Das Fruchtfleisch ist äußerst bitter, bietet sich allerdings ideal zum Verzehr an. Einheimische Ziegen und Dromedare genießen den Geschmack offensichtlich sehr. In der Mitte der Frucht, befinden sich meist zwischen zwei und drei Kerne. Die Schale ist derart widerstandsfähig, dass selbst Dromedare beim Kauen diese nicht knacken können.

Die Ausbeute eines Arganbaums beträgt in etwa 30 Kilogramm Früchte. Hieraus werden gerade einmal 1 Liter reines Arganöl gewonnen. Dies ist im Vergleich zu anderen Ölen, eine sehr geringe Ausbeute – bei einem erheblich größeren Ernteaufwand.


Biosphärenreservat zum Schutz der Arganbäume

Die vorm Aussterben bedrohte Arganie, wurde im Jahr 1998 offiziell von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Dies hat allerdings deutlich tiefsitzender Hintergründe, als der geringe Bestand und die mittlerweile erforschte Wirkung von Arganöl. Speziell die starke Abhängigkeit der Berberstämme (Amazigh-Berber) beeinflusste die Entscheidung zum Schutz des Reservats.

Um das Fortschreiten der Sahara Wüste zu verhindern, startete die UNESCO in Zusammenarbeit mit der marokkanischen und der deutschen Regierung ein Forschungsprojekt. Dies ist zwingend notwendig, da hierdurch jährlich tausende Arganbäume absterben. Zusammen gerechnet, mit der Abholzung, verliert die Arganie einen Bestand von schätzungsweise 20.000 Jährlich.


Soziale und kulturelle Bedeutung des Lebensbaums

Der Arganbaum besitzt eine derart resistente Eigenschaft gegen direkte Sonneneinstrahlung, dass er selbst der glühenden Saharasonne problemlos ausgesetzt sein kann. Nur hierdurch entstehen riesige sonnengeschütze Bodenflächen, auf denen empfindliche Pflanzen, Gräser und Getreide wachsen und gedeihen können. Diese sind für einheimische Marokkaner, in Gebieten der Arganie, Lebensnotwendig. Denn etwa zwei Millionen Berber und Bauern sind wirtschaftlich von dieser Symbiose abhäng.

Die Amazigh nennen den Arganbaum deshalb auch – Baum des Lebens. Neben den Pflanzen und Getreiden, die nur im Schatten der Arganie einen geeigneten Lebensraum in der angehenden Wüste finden, verwerten die Berberfrauen und Männer alles, was ihnen der Baum schenkt. Zum Bau der Lehmhütten, sowie zum Anfeuern der Öfen, wird ausschließlich Fallholz verwendet – eine Abholzung kommt hierfür nicht in Frage. Das Fruchtfleisch wird Verzehrt, bei Mensch und Tier. Die Blätter dienen hauptsächlich zum Futter für Ziegenherden. Das wertvolle Arganöl wird nicht nur zum Verkauf hergestellt, die Berberstämme nutzen es für medizinische, als auch für kosmetische (zum Schutz vor der Sonne) Zwecke selbst.


Die mühsame Ernte der Argan Frucht

Alle zwei Jahre trägt der Arganbaum seine begehrten Früchte und Blüten. Doch bei extremen Klima- und Umweltbedingungen verfällt der Baum in einen Überlebensmodus, wichtige Ressourcen wie Wasser und Mineralien werden strikt eingespart. In dieser Zeit trägt der Baum keine Früchte.

Die Erntezeit der Frucht, in der sich das wertvolle Arganöl befindet, beginnt im Juli und endet im September. Eine maschinelle Ernte ist nicht möglich, wie diese beispielsweise bei Apfelbäumen durchgeführt wird (Rüttelernte). Eine Handlese ist ebenfalls kaum umsetzbar, da die Verletzungsgefahr aufgrund der spitzen Dornen zu hoch und kaum effizient wäre. Die meisten Berber warten deshalb, bis die Frucht von selbst zu Boden fällt. Um diesen Prozess zu beschleunigen, führen die Berberstämme ihre Ziegenherden durch die Arganwälder. Diese verzehren die am Baum hängenden Früchte. Die Argan Kerne, werden im Magen der Ziegen, nicht durch die Magensäure zersetzt, demnach werden diese vollkommen unversehrt ausgeschieden. Das Auflesen, der vom Fruchtfleisch entfernten Kerne, ist äußerst effizient. Zum Einen, erspart es die Entfernung des Fruchtfleisches, zum Anderen sind die Exkremente am Boden leicht zu sammeln.

Natürliches Arganöl

Die Herstellung des wertvollen Arganöls

Durch die traditionelle Herstellung entsteht das weltbekannte „Arganöl geröstet„. Diesen Röstungsprozess betreiben die Berberstämme bereits seit hunderten von Jahren. Die ungeröstete Variante entstand nach der übermäßigen globalen Nachfrage nach Arganöl, hinsichtlich kosmetischer Verwendung. Fälschlicherweise wird behauptet, dass ungeröstetes Arganöl gegenüber der gerösteten Variation mehr bioaktive Inhaltsstoffe enthält, da bei der Röstung ein Großteil verbrannt wird. Dem ist allerdings nicht so – Inhaltsstoffe unterscheiden sich kaum bis überhaupt nicht.

Ausschließlich die vom Baum gefallenen Früchte, dürfen zur Herstellung von Arganöl verwendet werden, dies wurde von der marokkanischen Regierung gesetzlich verfasst. Die durch die Auflese gewonnenen Arganfrüchte, werden in großen Strohkörben in die meist nahelegenden Dörfer transportiert. Die Verarbeitung und Herstellung ist in der Regel reine Frauensache – in den konventionellen Berberstämmen ist die Aufgabenverteilung von Mann und Frau meist klar definiert. Die Argankerne müssen nun vom Fruchtfleisch entfernt werden. Dieser Arbeitsschritt ist bei gesammelten Kernen aus den Hinterlassenschaften von Ziegen (Exkremente) nicht notwendig. Zusätzlich ist der Transport deutlich effizienter, da hier lediglich die benötigten Kerne und nicht die komplette Frucht transportiert werden müssen. Wurde das Fruchtfleisch entfernt, werden die Argankerne getrocknet. Die flachen Dächer der Lehmhütten bieten sich hierfür ideal an. Dank der starken Saharahitze, ist die Trocknung nach einigen Tagen abgeschlossen. Für geröstetes Arganöl, müssen die Kerne über einem offenen Feuer leicht angeröstet werden. Bei ungeröstetem Arganöl, werden die Kerne direkt gepresst und anschließend in einer Steinmühle gemahlen. Der entstandene Brei wird mit lauwarmen Wasser vermengt, um letztendlich das Arganöl zu extrahieren.

Einen ganzen Arbeitstag (acht Stunden) benötigen mehrere Berber um einen Liter Arganöl zu gewinnen. Erst nach wochenlanger Einlagerung und dutzenden Filterungen entsteht das reine, goldfarbige Arganöl, wie es Hierzulande käuflich ist.


Arganöl für Haar- und Kopfhautpflege

Pflegende sowie schützende Eigenschaften machen Arganöl für die Haare und Kopfhaut derart wertvoll, dass die Kosmetikindustrie kaum noch darauf verzichten kann. In diversen Shampoos, Duschgels oder Spülungen sind bereits Bestandteile des Öls enthalten. Typische Beschwerden wie Spliss, Sprödigkeit oder auch ausgetrocknetem Haar können mit einer intensiven Behandlung entgegengewirkt werden. Inhaltsstoffe von Arganöl liefern dem Haar benötigte Feuchtigkeit, sodass ein frisches und geschmeidiges Erscheinungsbild wiederhergestellt werden kann. Speziell strohige Haare können von einer Behandlung profitieren – bereits nach wenigen Anwendungen können sichtbare Veränderungen erzielt werden, was zusätzlich die Kämmbarkeit erheblich beeinflusst. Es werden nicht zwingend dafür vorgesehene Pflegeprodukte benötigt, wenige Tropfen reines Arganöl (kaltgepresst & ungeröstet) eignet sich zur Haarpflege bestens. Argan Haaröl kann dennoch mit bestem gewissen verwendet werden. 

Auch Ihrer Kopfhaut können Sie mit Arganöl etwas gutes tun. Häufig sind für leichte Schuppenbildungen oder unangenehme Juckreize lediglich fehlende Feuchtigkeit verantwortlich. Die im Öl enthaltenen Omega-Fettsäuren können von der Kopfhaut optimal aufgenommen und verarbeitet werden. Dies reguliert den Feuchtigkeitshaushalt, was genannte Symptome abschwächen kann. Mehr zu möglichen Behandlungen mit Arganöl gegen Schuppen erfahren Sie in unserem separaten Beitrag. 

Bekannte Blogger und Bloggerinnen berichten auf Ihren Kanälen, positive Effekte beim Haarwuchs erkannt zu haben. Spezialisten sind sich darüber einig, dass gewisse Inhaltsstoffe den Haarwuchs tatsächlich bestärken und fördern können. Demnach ist die Anwendung von Arganöl bei lichtem Haar, beziehungsweise bei ersten Anzeichen von Haarausfall, äußerst empfehlenswert.

Hier erfahren Sie mehr über Lösungen bei Haarausfall: Arganöl bei Haarausfall


Arganöl und seine Wirkung auf die Haut

Nach dem ersten großen Hype vor einigen Jahren um das flüssige gold-gelbe Arganöl aus Marokko, entstanden Zweifel gegenüber der natürlichen Heilwirkung. Aussagen von Kritikern wurden in zahlreichen Medien enorm populär. Bekannte Institute und Wissenschaftler erkannten frühzeitig die stehts steigende Nachfrage und begannen mit intensiven Forschungen. Anhand ersten Ergebnissen, konnte eine Vielzahl an positiven Wirkungen von Arganöl gegenüber der Haut nachgewiesen werden. Daraufhin zogen die meisten Kritiker ihre negativen Aussagen zurück.  

Eine Vielzahl an Hauterkrankungen lässt sich auf einen benachteiligten Feuchtigkeitshaushalt zurückführen. Dank Arganöl kann dieser reguliert und wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Hierdurch können selbst Beschwerden wie Schuppen oder auch Hautrisse, aufgrund starker Austrocknung gelindert werden.

Ein entscheidender Vorteil ist die antioxidative Wirkung. Antioxidantien wie beispielsweise Ferulasäure, welche in kaum einem anderen Öl, geschweigenden Lebensmittel, vorkommt, weißt starke altershemmende Eigenschaften auf. Dies kann den natürlichen Alterungsprozess der Haut herauszögern. Faltenbildung, fehlende Elastizität sowie ein generell alterndes Hautbild können behandelt und langfristig verhindert werden.

Beachtlich ist, dass das Öl nachweisliche Wirkungen, hormonell gesteuerte Beschwerden, wie diese beispielsweise in der Menopause bei Frauen vorkommt, unterstützend Symptome besänftigen kann. Die meisten Pflegeprodukte können bei hormonell Bedingter Hautaustrocknung keine Effekte aufweisen – Arganöl hingegen schon, was sogar wissenschaftlich belegt ist.

Die Kombination aller Inhaltsstoffe, macht Arganöl für die menschliche Haut zum idealen Pflegeprodukt. Bei zahlreiche Hauterkrankungen und negativen Hautbild Symptomen können dank Arganöl, Heilungsprozess positiv beeinflusst werden. Erfahren Sie mehr über die Wirkung von Arganöl für die Haut.

Argan Hautöl ist besonnderst wohltuend für Ihe Haut, lesen Sie in unserem Beitrag alles, was Sie darüber wissen müssen. Geheimtipp: Arganöl gegen Cellulite – informieren Sie sich über die überzeugende Wirkung gegen das Frauen Problem Nummer eins.


Arganöl in der Naturheilkunde

Als Naturheilmittel könnte Arganöl sich bereits seit Jahrtausenden erfolgreich bewähren. Speziell die Kombination aller Inhaltsstoffe unterscheidet es von allen anderen Ölen. Unvergleichlich ist die Anzahl an Erkrankungen, bei denen Arganöl zum Heilungsprozess positive Effekte hervorrufen kann. Bei äußerlicher Anwendung, egal ob pur oder in Pflegeprodukten verarbeitet, unterschützt es bei diversen Hauterkrankungen. Bei innerlicher Anwendung kann der gesamte Organismus gestärkt und auf eventuelle Erkrankungen vorbereitet werden. Aber auch bei akuten Befällen verhilft Ihnen Arganöl eine schnellere und effektivere Heilung.

Medizinische Wirkungen lassen sich meist auf wissenschaftlich erforschte Inhaltsstoffe des Öls zurückführen. Knapp 80 Prozent ungesättigter Fettsäuren, beachtliche 62 Milligramm (pro 100 Milliliter) an Tocopherol und eine Vielzahl an Antioxidantien begünstigen körpereigene Heilprozesse. Forschungen nach ist die Zusammensetzung der im Arganöl enthaltene Sterine, Alpha-Spinasterol und Schottenol, einzigartig und außerordentlich effektiv.

Arganöl ist ein absoluter all-rounder. So können kosmetische Beschwerden ,wie Haut- und Haarprobleme in der Regel erfolgreich behandelt werden. Hierzu zählen beispielsweise Akne und Pickel, Ekzeme, Neurodermitis oder Schuppenflechte aber auch zur Verjüngung der Haut oder gegen Faltenbildung kann Abhilfe geschaffen werden. Selbst bei Cellulite – der größte Feind der Frau, können Bindegewebsschwächen besänftigt werden. Auch risikoreiche Krankheiten können auf natürliche Weise behandelt werden. Unter Anderem rheumatische Gelenkerkrankungen, Fettstoffwechselstörungen und Alzheimer. Oft wird Arganöl bei Herz-Kreislauf-Beschwerden als Unterstützung hinzugezogen – Wirkungen scheinen intensiv und fördernd zu sein.

Das wichtigste und lebensnotwendige Schutzschild unseres Körpers – das Immunsystem. Um sich vor unerwünschte Krankheiten zu schützen, wird ein intaktes und voll funktionsfähiges Immunsystem zwingend benötigt. Regelmäßig wird es auf die Probe gestellt: Viren, Bakterien und Keime sind unvermeidbare Begleiter, die unschädlich gemacht werden müssen. Arganöl wirkt auf das Immunsystem harmonisierend, es kann im Falle eines Ungleichgewichts stabilisieren, und zur Reanimation beihelfen. Eine geringe Dosis zur täglichen Ernährung stärkt ihre Abwehrkräfte und lässt Sie gesund und beschwerdefrei in die Zukunft blicken.

In unseren neusten Beiträgen haben wir alles Wissenswertes über Arganöl bei Neurodermitis und Arganöl bei Schuppenflechte für Sie zusammengefasst.


Frei von Nebenwirkungen – das biologische Arganöl aus Marokko

Das naturbelassene Arganöl ist frei von Nebenwirkungen. Im reine Naturprodukt sind keine Spuren von künstlichen Konservierungs- Duft- oder Farbstoffen enthalten. Ausschließlich biologische Inhaltsstoffe begünstigen Heilungsprozesse oder fördern ein gesundes und junggebliebenes Hautbild. Im Südwesten von Marokko, dem weltweit einzigen Anbaugebiet der Arganbäume, ist die Muttererde sowie die Luft kaum von toxischen Giftstoffen belastet. Baum und Frucht werden aufgrund dessen nicht durch Umwelteinflüsse vorbelastet.

In Forschungsprojekten wurden Nebenwirkungen von Arganöl wissenschaftlich untersucht. Es konnten keine negativen Symptome festgestellt werden. Selbst bei erheblicher Überdosierung konnten keinerlei unerwünschte Wirkungen analysiert werden.

Anstatt bedenklicher Nebenwirkungen weißt das Arganöl eine Vielzahl an positiven Eigenschaften auf: So ist es bei innerlicher als auch bei äußerlicher Anwendung ausgezeichnet verträglich. Selbst für Kinder kann das Öl als Nahrungsergänzung verwendet werden oder auch die Hautpflege unterstützen.

Marokkanern ist die heilende Wirkung bekannt, bereits zum Frühstück konsumieren diese einen Esslöffel Arganöl – dies bringt ihnen Kraft und stärkt sie für den anstehenden harten Arbeitsalltag.


Zusammensetzung: Die wertvollen Inhaltsstoffe von Arganöl

Um nachvollziehen zu können, weshalb Arganöl derartige Heilwirkungen hervorrufen kann, muss die Kombination aller Inhaltsstoffe betrachtet werden. Es gibt kein vergleichbares Öl, das im Entferntesten einen ähnlichen oder sogar gleichen Aufbau an bioaktiven Wirkstoffen enthält. Die nachfolgenden Werte können geringfügig variieren, da Arganöl kein Industriegerätehersteller Produkt ist – sonder ausschließlich natürlicher Herkunft.

  • 45 % (45g) einfach ungesättigte Fettsäuren
  • 35 % (35g) mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • 20 % (20g) gesättigte Fettsäuren
  • >1 % (80mg) Tocopherole
  • >1 % (60mg) Vitamin A und E
  • >1 % (52mg) Ölsäuren
  • >1 % (30mg) Linolsäuren

Tocopherole – unterschiedliche Vitamin-E Substanzen

Topopherole, besser bekannt als Vitamin E ist nicht als einzige Substanz anzusehen, es lässt sich in vier leicht voneinander abweichende Zusammensetzungen unterteilen. Der chemische Aufbau aller vier Substanzen ist sehr ähnlich, in ihrer Wirkung sind jedoch erhebliche Unterschiede zu erkennen. Alpha-Tocopherol ist das mit Abstand am wirkungsvollsten Vitamin E. Beta-, Gamma- und Delta-Tocopherol sind deutlich leistungsschwächer. In 100 Gram Arganöl sind 80 Milligramm Tocopherole enthalten. Knapp 70% hiervon bestehen aus dem wertvollen Alpha-Tocopherol. Dieser Wert ist extrem beachtlich im Vergleich zu anderen Lebensmitteln oder Ölen. Bedacht werden sollte zudem, dass dem Organismus bei vielen Ernährungsweisen reichlich an Vitamin E zugeführt wird. Diese allerdings in den meisten Fällen lediglich Beta-, Gamma- und Delta-Tocopherol enthalten – die gewünschte Wirkung ist demnach äußerst eingeschränkt. Aufgrund der unterschiedlichen Wirksamkeiten sollte die Dosierung an Vitamin E nicht 1:1 miteinander verglichen werden.

Nicht untypisch sind Vitamin E -Mangelerscheinungen, aufgrund einer einseitigen, ungesunden und Fast Food-reichen Ernährung. Eine beschleunigte Alterungserscheinung sowie ein steigendes Risiko an Infektionen zu erleiden, kann bei langfristigem Topopherole-Mangel stark gefördert werden. Selbst bei lebensbedrohenden Krankheiten wie Krebs, Rheuma oder Schlaganfall steigt die Gefährdung.

Die wichtigste Funktion von Tocopherole ist seine antioxidative Wirkung. Freie Radikale, denen ein Elektron fehlt, zerstören auf ihrer Suche die Strukturen der Zellmembran. Antioxidantien schützen diese Zellmembran, indem sie ihr Elektron an die „Angreifer“ (freie Radikale) abgeben. Nachdem dieser einseitige Tausch durchgeführt wurde, oxidiert das Antioxidant – es stirbt ab. Da freie Radikale kontinuierlich neu produziert werden, benötigt der Körper ebenfalls eine regelmäßige Zufuhr dieser Antioxidantien, um die Zellmembran  aufrecht zu erhalten.

Viele weitere Körperfunktionen benötigen Vitamin E. So verbessert es die Sauerstoffversorgung der Haut. Stärkt das Immunsystem und reguliert den Eiweißstoffwechsel. Durch den ausreichenden Konsum an Topopherole können nachweislich diverse Erkrankungen gelindert und Heilungsprozesse gefördert werden. Bereits wenige Tropfen Arganöl täglich, versorgen Ihren Organismus mit ausreichenden Mengen an Vitamin E.


Phytosterole – Sterine im Arganöl 

Die bioaktive Substanz Phytosterol, zählt zu den natürlichen sekundäre Pflanzenstoffen. Klassifiziert werden diese als Sterine. In Arganöl sind zwei Untergruppen der Phytosterole enthalten: zum Einen das D-7-Schottenol und zum Anderen Alpha-Spinasterol. Die Strukturelle Zusammensetzung ähnelt dem Aufbau von Cholesterin. Phytosterole hemmen die Aufnahme der Cholesterine im Dünndarm über den Blutkreislauf, hierdurch kann der Cholesterinspiegel erheblich gesenkt werden. Ein erhöhter Cholesterin-Wert beeinflusst den Organismus und gilt als Risikofaktor für diverse Herz- und Kreislauferkrankungen. Vermutlich wirken sich Phytosterole positiv auf den gesamten Zellstoffwechsel aus. Selbst der Blutzuckerspiegel kann durch das Alpha-Spinasterol reguliert und sensibilisiert werden.

Stark beanspruchte oder beschädigte Hautareale können von Sterinen (Phytosterole) proviantieren. Oft sind bei Hautirritationen, wie beispielsweise schuppige-, ausgetrocknete- oder auch sehr empfindliche Haut, Barrierefunktionen aus dem Gleichgewicht geraten. Phytosterole verhelfen der Haut zur Regeneration und können fehlende Elastizität und Widerstandsfähigkeit verbessern.


Triterpenalkohole und deren bioaktive Eigenschaften 

Die Bezeichnung „Triterpenalkohole“ beschreibt eine Gruppierung an Substanzen, welche bioaktive Eigenschaften aufweisen. Im Arganöl sind Beta-Amyrine, Butyrospermol und Tirucallol sowie einige, weniger wirkungsvolle Stoffe enthalten. Die Wirkung all dieser Substanzen bezieht sich hauptsächlich auf das Gewebe und die Haut. Triterpenalkohole weißen entzündungshemmende Eigenschaften auf und verbessern Wund- und Heilwirkungen der Dermis (Haut). Antimikrobielle Wirkungen konnten ebenfalls festgestellt werden, diese verhindern einen übermäßigen Pilz, Bakterien oder auch Viren Befall.


Ferulasäure

Ferulasäure gilt als Ausgangsstoff vieler antimikrobieller Kosmetikprodukte wie Arganöl Seifen oder Gesichtscreme. Die begehrte Substanz wird meist aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung für Hautpflegeprodukte verwendet. Falten sowie eine „eingeschlafene“ Haut können hierdurch optimal behandelt werden. Zudem absorbiert die Säure einen kleinen Anteil an Ultraviolettstrahlung (UV-Strahlen). Was Hautschäden vorbeugt und einen gewissen Schutz vor alltäglicher Sonneneinstrahlung bietet.


Fettsäuren – essentieller Energieträger in Arganöl

Fettsäuren gelten als lebensnotwendiger Energieträger. Man Unterscheidet gesättigte Fettsäuren, einfach- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Zu Letzterem gehören die sogenannten Omega-Fettsäuren. Der Hauptbestandteil aller Öle besteht aus genannten Substanzen – so auch bei Arganöl. Entscheidend ist allerdings eine ausgewogene Dosierung, welche in Arganöl entsprechend gegeben ist.


Gesättigte Fettsäuren in Arganöl

Der Anteil an gesättigten Fettsäuren ist in Arganöl der geringfügigste. Mit etwa 20 Prozent ist es im Vergleich zu anderen Ölen gleichzustellen. Diese gesättigten Fettsäuren dienen grundlegend als reiner Energielieferant. Bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung sollten gesättigten Fettsäuren ungefähr 10 Prozent der täglichen Nahrungsenergie ausmachen.


Einfach ungesättigte Fettsäuren in Arganöl

Die einfach ungesättigten Fettsäuren sind nicht essentiell, da diese der menschliche Körper selbst herstellen kann. Da diese jedoch für die Funktion der Zellmembran zuständig sind, benötigt der Organismus ausreichende Mengen in regelmäßigen Abständen.


Mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Arganöl

Mehrfach ungesättigte Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren gelten als besonders wertvoll und essentiell. Der eigenen Organismus ist nicht in der Lage, diese Omega-Fettsäuren zu produzieren beziehungsweise umzuwandeln. Diese müssen demnach über die Nahrung aufgenommen werden. Das Verhältnis in Arganöl entspricht in etwa 0,3 Prozent Omega-3 (Alpha-Linolensäure) und 34 Prozent Omega-6 (Linolsäure).

Omega-6-Fettsäuren senken das Risiko an Fettstoffwechselstörungen (Dyslipidämien) zu erleiden. Bei Fettstoffwechselstörungen können Gefäßverengungen entstehen, welche zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können.

Dank Omega-3-Fettsäuren kann ein Bluthochdruck gesenkt, aber auch diverse Herzerkrankungen vorgebeugt werden. Selbst Triglyceridwerte (Blutfette) können stabilisiert und langfristig ausgeglichen werden. Hierdurch sinkt der Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.


Empfohlene tägliche Einnahmemenge

Arganöl kann ideal als Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden. Genannte Inhaltsstoffe sprechen für sich. Die Kombination aus kosmetischen- und gesundheitlichen Aspekten ist ausgewogen und vielseitig sowie in vieler Hinsicht nachgewiesen und anerkannt. Bereits drei Gramm täglich, verhelfen Ihrem Körper und Organismus widerstandsfähiger diverse Erkrankungen abzuwähren und vorzubeugen. Die Einnahmemenge von genannten drei Gramm (drei Esslöffel) sollte über einen langfristigen Zeitraum eingenommen werden. Eine dauerhafte oder erhöhte Menge ist vollkommen unbedenklich.

Zur einfacheren Dosierung empfehlen wir Ihnen die Verwendung von Arganöl Kapseln.Natürliches Arganöl

Wertvoll und teuer – Preisbegründung für Arganöl

Arganöl zählt definitiv zu den Luxusgütern unter allen Ölen. Doch sein hoher Preis ist allemal gerechtfertigt. Zum einen muss die Rarität geschätzt werden. So gedeihen ausschließlich im Süden von Marokko die Mutterbäume der Frucht, aus der das flüssige Gold produziert wird. Der stehts sinkende Bestand an Arganbäumen begünstigt eine kontinuierliche Preiserhöhung ungemein. Ursachen für den Rückgang der Arganbestände, lässt sich auf die wachsende Bevölkerung und Infrastruktur rückschließen. Zusätzlich belasten Wettereinflüsse die Arganie. Starke Saharastürme und unabsehbare Trockenperioden führen zu einem Wachstumsstillstand aller Pflanzen. Vermutlich auch gründe dafür, dass in den Arganwäldern keine Jungbäume nachwachsen. Der Liter Preis steigt somit Jahr für Jahr, da das Angebot stark eingeschränkt ist und die Nachfrage explosionsartig ansteigt.

Aber nicht nur aufgrund des beschränkten Angebots ist das Arganöl in der gehobenen Preisklasse. Die Ernte und Herstellung ist derart aufwändig, dass mehrere Berberfrauen für einen einzigen Liter einen kompletten Arbeitstag lang beschäftigt sind.

Beachtet man zudem die einzigartige Wirkung gegen zahlreiche Erkrankungen sowie wohltuende Eigenschaften für Haut und Haar, erkennen Sie den wahren Wert von Arganöl – unbezahlbar!


Qualitativ hochwertiges Arganöl – darauf müssen Sie beim Kauf achten

Die Wirksamkeit von Arganöl bei medizinischen oder kosmetischen Behandlungen ist abhäng von der Qualität. Achten Sie unbedingt auf Qualitätsmerkmale – je reiner und konzentrierter, desto kostbarer. Selbst die Verarbeitungsform nimmt Einfluss auf spätere Strukturen. Mit dem Gütesiegel der UCFA, einer Frauenkooperative aus Marokko, wird eine gute und hochwertige Herstellung gewährleistet. Zudem garantiert es, dass keine chemischen Zusatzstoffe verarbeitet wurden, demnach ausschließlich die Verarbeitung reiner biologischer Naturprodukte.

Meist sind augenscheinliche „Billig Angebote“ mit handelsüblichen Ölen vermischt. Dies senkt die Qualität als auch die Wirksamkeit erheblich. Rein biologisch angebautes Arganöl aus Marokko, erhalten Sie unter einem Liter Preis von 150 Euro in der Regel nicht. Sollten Sie deshalb auf ein scheinbar günstiges Produkt gestoßen sein, überprüfen Sie die Reinheit äußerst kritisch. Ein Einblick in Kundenrezessionen kann Ihnen eventuell bereits weiterhelfen. Weiter Informationen zum: Arganöl kaufen finden Sie hier.


Erfahrungsberichte zum Thema Arganöl

Als unabhängige Informationsplattform zum Thema Arganöl möchten wir unseren Lesern Erfahrungswerte anderer Nutzer übermitteln. Konnten wir auch Sie von Arganöl überzeugen? – Dann teilen Sie mit uns Ihre Erfahrungen. Egal ob Ihnen unsere Fachbeiträge weitergeholfen haben oder Sie ein tolles Arganöl Produkt weiterempfehlen möchten – die arganoel28 Community wird sich auf Ihre Erfahrungen freuen. Schreiben Sie uns hier.

 

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Meine Erwartungen wurden erfüllt!

Ich hatte trockene Haut und immer wieder kleinere Mitesser im Gesicht. Daraufhin habe ich zuerst Kokosöl getestet aufgrund vieler Empfehlungen, vorallem im Social-Media. Was mir bei den Haare teilweise Erfolg brachte, bei der Haut jedoch nicht. Auf arganoel28 habe ich erfahren, dass Öle unterschiedliche Komedonen-Werte besitzen und diese sich auf das Hautbild auswirkt. Seit dem benutze ich nur noch Arganöl für meine Gesichtshaut und kann das mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Dank für die ausführlichen Informationen rund um das Thema Argnöl. Liebe Grüße