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Arganöl zur Behandlung gegen SchuppenArganöl gegen Schuppen

Kopfhautschuppen sind altersübergreifende Beschwerden, die in der Regel sehr gut Behandelt werden können. In der Naturheilkunde existieren eine Vielzahl an Substanzen, die nachweislich Heilungsprozesse fördern und die übermäßige Schuppenbildung lindern. Arganöl erwies sich als äußerst effektiv, dank Wirkungsvoller Inhaltsstoffe sind erste Erfolge bereits nach wenigen Anwendungen ersichtlich.

 

Die Schuppenbildung der Haut

Die Schuppenbildung gehört zum natürlichen Erneuerungsprozess der Haut. So verlieren selbst gesunde Menschen täglich dutzende Hautzellen (Schuppen). Um Krankheitserreger oder weitere toxische Stoffe aus der Epidermis (äußerste Hautschicht) zu entfernen, bildet der Körper kontinuierlich neue Zellen. Diese frischen Hautzellen werden in der untersten schicht der Oberhaut abgelegt und drücken darüberlegende Hautschichten immer weiter nach außen. Je näher eine Zelle an die oberste Schicht der Epidermis gelangt, desto mehr Fette und Eiweiße schüttet diese aus. Nach dem erreichen der äußersten Oberhaut sind diese vollständig ausgetrocknet und sterben ab. Die abgestorbenen Hautzellen bilden eine schützende Hornschicht, um das eindringen von Fremdkörpern zu reduzieren. Für eine vollständige Hauterneuerung (eine Zellschicht) benötigt ein gesunder Organismus in etwa 28 Tage.

 

Ursachen für Schuppen

Unterschieden werden „trockene Schuppen“ und „fettige Schuppen“. Ist der Feuchtigkeitshaushalt stark gestört kann die Haut austrocknen. Oft macht sich dies mit kleinen feinen Schuppen, die auf die Oberbekleidung herunter rieseln bemerkbar. Bleiben diese allerdings auf der Kopfhaut kleben und lösen sich erst mit dem reiben oder kratzen der Fingernägel, handelt es sich höchstwahrscheinlich um fettige Schuppen. Diese sind leicht gelblich und deutlich größer, da durch einen Überschuss an Fetten die abgestorbenen Hautzellen verkleben und Gruppen bilden die aus hunderten von Zellen bestehen.

Gegenüber gesunden Menschen sterben Hautzellen bei Betroffenen deutlich schneller ab und die Reproduktion verläuft ebenso zügiger. Was darauf schließen lässt, dass verschiedene Bedingungen, wie Provokationsfaktoren oder genetische Veranlagungen Einfluss auf die Produktion und auf die Abbaugeschwindigkeit nehmen.

Ist die Talgproduktion gestört, fehlen der Haut notwendige Fette (Talg oder Sebum genannt). Die Talgdrüsen regulieren diese Produktion und können beispielsweise durch eine falsche Ernährung, Stress, Hormone oder Pflegeprodukte beeinträchtigt werden. Eine Über- oder Unterlagerung kann Schuppenbildung fördern.

Eine ungesunde Ernährung, bei der viele unverwertbare Fettsäuren konsumiert werden, führt zu einem überfetteten Hautbild. Hautpilze, wie Malassezia, können sich dadurch extrem schnell verbreiten und vermehren. Ein überproportionaler Befall verursacht typische Symptome wie Schuppen. Ernährt man sich von reichlich Kohlenhydraten und Eiweißen (Fette), verzögert dies die Insulinausschüttung. Was sich wiederum auf die Glukosekonzentration im Blut auswirkt und somit den Blutzuckerspiegel beeinflusst.  Starke Schwankungen des Blutzuckerspiegel verändern das Hautbild und fördern den Abbau von Hautzellen – eine häufige Ursache für Schuppen.

Der pH-Wert (Potential of Hydrogen) ist eine Einheit, um eine Substanz in drei Gruppen einzuteilen. Sauer (0-6,9), neutral (6,9-7,1) und alkalisch (7,1-14). Der normale pH-Hautwert schwankt zwischen 4,25 und 5,75. Natürliche Fette der Kopfhaut sind deshalb säuerlich und bieten Bakterien sowie Pilzen keinen geeigneten Nährboden. Durch alkalische Shampoos oder Pflegeprodukte kann der pH-Wert der Fette und Öle ansteigen und in die neutrale bzw. alkalische Stufe aufsteigen. Dies führt zu einer porösen Schuppenschicht die sich langsam ablöst. 

Für jeder Ursache gibt es verschiedene Auslöser. Doch reagiert nicht jeder darauf gleich, was eine genaue Analyse enorm erschwert. Nur durch die eigene Erfahrung können diese festgestellt und anschließend mögliche Alternativen gesucht werden.

Häufige Auslöser

  • Erbliche Veranlagung die Generationen überspringen können.
  • Extreme Klimabedingungen wie Hitzewellen oder eine niedrige Luftfeuchtigkeit stören den Feuchtigkeitshaushalt der Haut.
  • Häufiges Duschen oder Baden entfettet die Oberhaut.
  • Trockene Luft durch Heizkörper oder Klimaanlagen beeinflussen körpereigene Hautschutzfunktionen.
  • Psychische Belastungen durch Schicksalsschläge oder Arbeits- und Alltagsstress nehmen Einfluss auf den Stoffwechsel und stören Abwehrsysteme vor Infektionen und Bakterienbefall.
  • Bewegungsarmut, die zum Übergewicht und einer schlechten Durchblutung führt.
  • Alkohol- und Tabakkonsum (Nikotin) schädigt das gesamte Hautbild und kann zu Blutgerinnungsstörung führen.
  • Hautpilze wie Malassezia oder Pityrosporum
  • Atopische Hauterkrankungen wie Neurodermitis führt zur geröteten, juckenden und schuppigen Hautoberfläche.
  • Schuppenflechte (Psoriasis) fördert stark schuppende Haut.

 

Arganöl zur effektiven Behandlung gegen Schuppen

Arganöl kann sowohl durch die innerliche als auch durch die äußerliche Anwendung gegen Schuppen eingesetzt werden. Ungesättigte Fettsäuren liefern der ausgetrockneten Haut benötigte Feuchtigkeit und unterstützen den körpereigenen Bindeprozess, um Wasser über einen längeren Zeitraum speichern zu können. Zudem kann Arganöl den Talghaushalt normalisieren, und gleicht eine Über- bzw. Unterfunktion aus. Benötigte Fette werden wieder in geeigneter Dosierung an die Haut durch funktionsfähige Talgdrüsen abgegeben. Neue Hautzellen werden im angemessenen Zyklus generiert und Alte sterben im natürlichen Verlauf ab.

Ein akuter Juckreiz kann mit Arganöl gelindert und fortlaufend beseitigt werden. Antioxidante, die zahlreich im marokkanischen Öl enthalten sind, wirken stark entzündungshemmend und beugen schlimmere Infektionen vor.

Für die äußere Anwendung empfiehlt sich kaltgepresstes Arganöl. Eine Kopfmassage mit wenigen Tropfen genügt um wertvolle Inhaltsstoffe an die betroffenen Hautareale zu übergeben. Viele Patienten sind davon überzeugt, dass ein schneller, effektiver und schonender Heilungsprozess durch Arganöl bei Schuppen gefördert wird.

Pflegeprodukte – die Anteile von Arganöl enthalten, sind zudem hoch wirkungsvoll. In vielen Cremen, Salben oder Shampoos sind wertvolle Bestandteile des Öls zu finden. Achten Sie hierbei auf Qualität – je reiner und unbehandelter, desto geeigneter für die Hautpflege. Industrielle Zusätze wie Duftstoffe weisen keinerlei positive Veränderungen gegen Symptome auf, diese sind lediglich zur Verkaufsförderung beigemischt und können in gewissen Fällen Allergien auslösen. Eine fachmännische oder ärztliche Beurteilung sollte im Zweifel Unklarheiten aufklären. Weiter Information über typische Haar Problemen finden Sie in der Kategorie Arganöl für die Haare.

Natürliches Arganöl

Hausmittel gegen schuppen

Verschiedene Hausmittel erwiesen sich als äußerst effektiv im Kampf gegen Schuppen und trockene Kopfhaut. Inhaltsstoffe, die gestörte Funktionalitäten regulieren wie beispielsweise die Durchblutung, den Stoffwechsel, den pH-Wert oder auch den Feuchtigkeitshaushalt. Einige natürliche Hausmittel eignen sich zur äußeren Behandlung, da die Haut gewisse Substanzen sehr gut aufnehmen kann. So können benötigte Stoffe direkt dort ihre Wirkung entfalten – wo diese benötigt werden. Andere wiederum versprechen fördernde Heilungsprozesse durch die innerliche Aufnahme.

Zitronensaft gegen Schuppen

Zitronensaft (Zitronensäure) gehört zu den wasserlöslichen Fruchtsäuren. Die Säure aus der Zitrone kann Pilze bekämpfen, die zur Schuppenbildung beitragen. Um zusätzlich zur Schuppenbehandlung quälenden Juckreiz zu lindern, halbieren Sie eine frische Zitrone. Massieren Sie mit dieser die Kopfhaut etwa ein bis zwei Minuten ein. Um den Saft herauszupressen muss der Druck nach und nach erhöht werden. Anschließend direkt mit lauwarmen Wasser gründlich Ausspülen. Mit dieser Methode schwächt der Juckreiz in der Regel sofort hab.

Eine weitere Variante um Schuppen mit Zitronensaft zu Behandeln:

Pressen Sie eine Handelsübliche Zitrone, um drei Esslöffel Zitronensaft mit 15 Esslöffeln Wasser zu verdünnen. Geben Sie vier Messerspitzen Backpulver hinzu, eine leichtes Reaktion sollte zu erkennen sein. Tragen Sie die eigen gemischte Substanz auf die Kopfhaut auf und lassen diese drei bis fünf Minuten einwirken. Waschen Sie die Haare anschließend nicht mit Haarpflegeprodukten aus – nur mit Leitungswasser. Wiederholen Sie diese Anwendung zweimal wöchentlich über einen langfristigen Zeitraum.

Teebaumöl gegen Schuppen

Das ätherische Teebaumöl weißt eine starke pilzabtötende Wirkung auf. Terpinen und Cineol sind dabei entscheidende Inhaltsstoffe. Das Öl kann bedenkenlos pur aufgetragen werden. Hierzu können Sie eine Flasche Shampoo mit etwa fünf Prozent des Teebaumöls auffüllen. Die Verwendung bleibt dabei die selbe. Geben Sie dem Öl jedoch mindestens eine Minute Einwirkungszeit. Bei dreimal wöchentlicher Anwendung sollten bereits nach wenigen Wochen erste Erfolge ersichtlich werden.

Salzwasser gegen Schuppen

Mit Salzwasser können Kopfschuppen effektiv behandelt werden. Lösen Sie 40 gramm Meersalz in einem Liter leicht erhitzen Wasser auf. Dies entspricht dem mittleren Salzgehalt von Meerwasser. Spülen Sie vor der Verwendung von Pflegeprodukten die Wasser-Salz Mischung auf die Kopfhaut auf. Mit leichten Kreisbewegungen der Handballen können löse Schuppen entfernt werden. Eine Tägliche Anwendung ist absolut unbedenklich.

Honig gegen Schuppen

Der flüssige Nektar (Honig) dient als vielseitiges Hausmittel gegen sämtliche Beschwerden. Eine desinfizierende, Feuchtigkeitsspendende Wirkung bietet die ideale Grundlage gegen Schuppen. Zur Anwendung auf der Kopfhaut empfiehlt sich ein dünner flüssiger Honig, da dieser deutlich besser aufgetragen werden kann. Dickflüssige können leicht erhitzt oder mit Sonnenblumenöl vermengt werden. Die dünne Schicht des klebrigen Honigs sollte für etwa 20 Minuten aufgetragen werden. Nach der genannten Einwirkungszeit gründlich mit Wasser ausspülen.

Haarwasser gegen Schuppen

Haarwasser reguliert die Talgproduktion und schützen die Kopfhaut vor drohender Austrocknung. Durch eine ausgeglichene Talgbildung, kann ein idealer Feuchtigkeitsgehalt Schuppen vorbeugen. Erfahrungen nach ist Birkenhaarwasser sehr effektiv und wirkungsvoll. Massieren Sie dieses in die leicht angefeuchtete Haut ein und lassen es für 15 Minuten gut einwirken.

Sie können sich auch ein Haarwasser selbst mischen:

Zerkleinern Sie Brenneselblätter, um etwa eine halbe Kaffeetasse damit zu befüllen, den Rest mit Leitungswasser. Kochen Sie den Brennnessel-Sud auf und lassen diesen für 15 bis 25 Minuten gut einziehen. Der Sud kann nun wie ein normales Haarwasser aufgetragen werden.

Arganöl gegen Schuppen

Arganöl zählt zu den wirkungsvollsten Ölen und kann bei mittelschwerer Schuppenbildung schnelle Heilung bezwecken. Das natürliche Hausmittel pflegt Haare und Kopfhaut gleichermaßen. Juckreiz, entzündete Hautflächen und die Schuppenbildung können mit einer regelmäßigen Anwendung stark gelindert werden.

 

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