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Arganöl bei Haarausfall

Arganöl bei Haarausfall

Haarausfall ist eine tückische Erkrankung. Anfänglich erhöht sich lediglich die anzahl der ausfallenden Haare speziell beim Waschen und durchkämmen – im fortgeschrittenen Stadium hingegen fallen diese regelmäßig von selbst aus. Arganöl unterstütz Ihren Haarwuchs und kann hierdurch den Haarausfall stoppen. Die Wirkungskraft der im Arganöl enthaltenen Inhaltsstoffe ist wissenschaftlich belegt. Die Anti-Aging-Wirkung verhilft bereits tausenden von Anwendern und Anwenderinnen Haarausfall positiv zu beeinflussen.

Ein fortlaufender Prozess – so entsteht Haarausfall

Der Lebenszyklus eines Haares besteht aus drei Phasen. In der Wachstumsphase wird das Haar über die Haarwurzel, welche von sogenannten „Follikeln“ an der Kopfhaut befestigt ist, mit Nährstoffen versorgt. Ein natürlicher Haarwachstum wird in dieser ersten Phase bis zu sechs Jahre lang stark gefördert. In der übergehenden Rückbildungsphase bilden sich die Haarfollikel zurück. Über einen mehrwöchigen Ablauf stagniert das Haarwachstum, bis dieses vollständig eingeschränkt ist. Die letze Lebensphase eines Haares wird als Ruhephase bezeichnet. Durch den bereits gestoppten Wachstum werden keine weiteren Nährstoffe übergeben. Nach etwa zwei bis drei Monaten ist die gespeicherte Energie ausgeschöpft und das Haar löst die Verbindung zur Wurzel. Anschließend beginnt dieser Prozess erneut, in der selben Haarwurzel. Etwa 75 bis 85 Prozent aller Haare befinden sich bei einem gesunden Menschen in der Wachstumsphase. Die restlichen 15 bis 25 Prozent sind verteilt in Phase zwei und drei. Dieses Verhältnis führt zu einer gleichmäßigen Haarstruktur.

Ein täglicher Verlust von mehreren Haaren (50 bis 90) ist somit absolut normal und gehört zu einem gesunden Ablauf hinzu. Verschieben sich die Phasen so, dass der Anteil der Ruh- und Rückbildungsphase zunimmt, entstehen anfänglich kleinere Ausdünnungen, welche im Laufe der Zeit zu kahlen Stellen führen. 

 

Ursachen von Haarausfall

Generell kann man die Ursachen für Haarausfall in drei Kategorien unterteilen. Genetische Veranlagung, Hormonelle Schwankungen sowie ein geschwächtes Immunsystem. Ersteres kann nicht beeinflusst werden, die beiden anderen Faktoren dagegen schon. Einen großen Einfluss auf den gesamten Organismus hat die Ernährung. Der Menschliche Körper benötigt zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren um alle lebensnotwendigen Funktionen auszuführen. Werden diese über einen längeren Zeitraum dem Organismus vorbehalten, können erste Mangelerscheinungen auftreten. Haarausfall ist bei gewissen Mangelerscheinungen kein untypisches Symptom – ganz im Gegenteil, es tritt gegenüber anderen Symptomen relativ häufig auf. Doch nicht nur eine falsche Ernährungsweise kann Haarausfall verursachen. So spielt meist die vollständige Lebensweise eine bedeutende Rolle. Folgend einige Auslöser, die übermäßig oft bei betroffenen Patienten als Ursachen festgestellt wurden:

  • Psychische Belastungen und Reizüberflutungn können den Hormonhaushalt durcheinanderbringen. Hierzu gehören unter anderem starke Emotionen wie Stress und Trauer.
  • Kopfhaut Infektionen die durch Bakterien oder Pilzen ausgelöst werden.
  • Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit, Schilddrüsenunter- bzw. Überfunktion. 
  • Toxische (industrielle) Belastungen wie durch Lösungsmittel, Klebstoffe oder Schwermetalle. Diese enthalten eine erhöhte Toxizität. 
  • Falsche Pflegeprodukte für die Haare. Einige Inhaltsstoffe können auf spezielle Personen reizend und aggressiv wirken.
  • Vitaminmangel fördert Haarausfall, da diese für einen natürlichen Haarwachstum benötigt werden.
  • Verletzungen die großflächige Beschädigung der Kopfhaut verursachen. Selbst nach der Abheilung können um Narbenbildungen Haarwurzeln oft vom Körper nicht reanimiert werden.
  • Hormonstörungen, die den gesamten Hormonhaushalt beeinträchtigen können Haarausfall begünstigen. Vermehrtes Aufkommen bei Frauen in den Wechseljahren sowie in der Schwangerschaft. Ebenfalls wirkt sich die Antibabypille auf den Hormonspiegel aus. Bei Jugendlichen ab dem 14. Lebensjahr (Pubertät) können schlagartige Überproduktionen an Hormonen Symptome hervorrufen.
  • Eine dauerhafte starke Spannung auf den Haarwurzeln, die durch einen fest anliegenden Pferdeschwanz (Geflochtene Haare, Zopf etc.) verursacht wird, kann Haarausfall fördern.
  • Häufiges Tragen von Mützen oder ähnlichen enganliegenden Kopfbedeckungen können durch permanentes reiben bzw. drücken die Haarwurzeln beeinträchtigen.
  • Angeborene Alopezie – erblich bedingter krankhafter Haarausfall

 

Haarausfall bei Männer

Androgenetischen Alopezie – der erblich bedingte Haarausfall bei Männern. Das im Erbgut übergebene Genmaterial Betroffener führt bereits im jungen Lebensalter (Mitte 20) zu ersten „Geheimratsecken“ an Schläfe und drängt den Haaransatz oft weit zurück. Über die Jahre verliert das Haar an Fülle und wird kontinuierlich lichter. Im fortgeschrittenen Lebensalter werden meist an Oberkopf kreisförmige Hautareale sichtbar. Dies zieht sich anschließend vom Hinterkopf in Richtung Stirnbereich, so dass das weiterverbreitete Bild der Halbglatze entsteht.

Durch gewisse Veranlagungen entsteht eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel (Haarwurzeln) gegenüber dem Abbauprodukt (Dihydrotestosteron) von Testosteron. Patienten können medizinisch behandelt werden (Medikamente zur Senkung des Dihydrotestosteron-Spiegels), eine intensive ärztliche Beratung sollte unbedingt hinzugezogen werden.

 

Haarausfall bei Frauen

Frauen erleiden deutlich seltener an erblich bedingtem Haarausfall. Bestätigen sich allerdings erste Symptome, sind seelische Belastung um so stärker, da unsere dynamische Umwelt, Abweichung der Norm, in der Regel als unschön interpretiert. Das Schönheitsideal der Frau ist deshalb klar definiert, lange voluminöse Haare gelten im allgemeinen als äußerst attraktiv und wirken auf männliche Personen oft stark anziehend. Mit einem drohenden Verlust der Haare sinkt das Selbstbewusstsein proportional ab. Statistiken zu folge erleiden in etwa 15 bis 25 Prozent aller Frauen an genetischem Haarausfall. Mehrheitlich sind dennoch Umwelteinflüsse verantwortlich. Hierzu gelten die im obersten Absatz beschriebenen Auslöser.

Neben den genannten Provokationsfaktoren sind Geschlechtsspezifische Prozesse zudem mögliche Auslöser für den Haarausfall.

Während und nach der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft steigt die Produktion von Östrogenen (weibliches Sexualhormon) rapide an. Diese Hormone fördern eine gesundes Haarwachstum, was Fülle und Glanz positiv verstärkt. Einer der Hauptgründe, weshalb Frauen in der Schwangerschaft trotz alledem an Haarausfall erleiden, ist ein massiver Eisenmangel. Der ungeborene Embryo benötigt zum Wachstum und Aufbau des Organismus große Mengen dieses Mineralstoffes. Präparate in Form von Eisentabletten, die den Körper mit ausreichender Dosierung versorgen sind äußerst empfehlenswert.

Nach der Schwangerschaft normalisiert sich der Östrogenen spiegel wieder. Der Hormonhaushalt benötigt einig Zeit um sich an den ursprünglichen Zustand zu gewöhnen. Von postpartalen Effluvium – die medizinische Bezeichnung für extremen Haarausfall nach der Geburt, sind die meisten Frauen betroffen. Auswirkungen unterscheiden sich von Frau zu Frau jedoch stark. 

In den Wechseljahren

In den Wechseljahren (Klimakterium – Fachbezeichnung) die zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr auftreten, produzieren weibliche Eierstöcke deutlich weniger Geschlechtshormone. Dies führt zu einem ausbleibenden Eisprung und einer abschwächenden Fruchtbarkeit bis hinzu letzten Menstruationen (Monatsblutungen), der sogenannten Menopause. Vorbelastete Frauen, durch erblich bedingtes Genmaterial, reagieren auf einen sinkenden Östrogen-Spiegel überempfindlich gegenüber männlichen Hormonen (Dihydrotestosteron).

 

Haarausfall vorbeugen

Um langfristig und effektiv Haarausfall vorzubeugen benötigt es eine bewusste und gesunde Lebensweise. Im ersten Schritt müssen sämtliche Provokationsfaktoren analysiert und anschließend  Alternativen gefunden werden. Können diese gut im Alltag integriert und konsequent eingehalten werden, steht einer erfolgreichen Vorbeugung gegenüber Haarausfall nichts mehr im Wege. Folgende Voraussetzungen müssen dabei eingehalten werden:

Übermäßige Belastung durch falsche Haarpflege vermeiden

Durch eine übermäßige beziehungsweise falsche Haarpflege können Symptome verstärkt oder sogar ausgelöst werden. Achten Sie deshalb unbedingt auf folgende Punkte:

Häufiges Haare waschen vermeiden

Generell wirkt sich häufiges Haare waschen nicht  direkt negativ auf die Beschaffenheit der Haarwurzeln aus. Dennoch fördert es ein austrocknen der Kopfhaut und sollte deshalb auf den tatsächlichen bedarf reduziert werden.

Trocken Föhnen und Glätten

Die ausströmende heiße Luft des Föhns oder die extreme Hitze durch Glätteisen zerstört wichtige Bestandteile des Haares. Proteine können in der Zellstruktur deformiert und beschädigt werden. Sprödes brüchiges Haar bis hinzu Haarausfall sind bei regelmäßigen Belastungen sichere Folgen.

Färben und Intensivtönung

 Aggressive Chemikalien spalten Farbpigmente auf und verändern diese in ihrer Struktur. Der gewünschte Effekt tritt bereits nach wenigen Minuten in Kraft – die Haarfarbe verändert sich. Die Beständigkeit wird durch diesen Prozess strapaziert. Was bei häufiger Anwendung zum Haarbruch führen kann.

Falsche Pflegeprodukte (Shampoos und Spülungen)

Um geeignete Pflegeprodukte zu finden ist es notwendig sich mit seinem eigenen Haartyp auseinander zu setzen. Verschiedene Produkte eignen sich beispielweise für dünnes oder dickes Haar, andere hingegen für Trockenes oder Fettiges. Empfehlenswert sind zudem Shampoos, welche mit Proteinen angereichert sind. Dies pflegen und schützen zusätzlich vor negativen Umwelteinflüssen.

Haare richtig Bürsten

Tägliches Haare kämmen ist völlig unbedenklich. Gesunde Haarwurzeln können selbst groben Bürsten problemlos widerstand leisten. Hierbei fallen lediglich bereits abgestorbene Haare aus. Dennoch ist bei empfindlichem Haar eine Wildschweinborstenbürste empfehlenswert. Da die Anwendung besonderst sanft und schonend ist.

Die richtige Ernährung für gesundes Haar

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung stärkt den gesamten Organismus – so auch die Haare. Diverse Mineralien und Vitamine fördern einen natürlichen Zellaufbau, der das Risiko von Haarausfall senken kann.

Proteinmangel vermeiden

Eiweiße (Proteine) werden aus Aminosäuren aufgebaut und stärken das Haar effektiv und nachweislich. Um Haarausfall vorzubeugen sollten deshalb genügend Proteine über die Ernährung zugeführt werden. Speziell Eier, Fisch, Magerquark, Joghurt, Hähnchenbrust und Rindfleisch enthalten einen erhöhten prozentualen Wert an gesunden Eiweißen.

Vitamin C und Eisen

Eisen ist eines der wichtigsten Mineralstoffe für den Körper. Ein Eisenmangel kann dazu führen, dass Haarwurzeln (Follikeln) keine Nährstoffe mehr erhalten und aufgrund dessen nach geraumer Zeit absterben. Vitamin C verhilft dem Organismus Mineralien besser aufzunehmen, hierunter fällt auch Eisen. Zusätzlich fördert Vitamin C die Kollagenbildung. Kollagene zählen zu den bedeutsamsten Bausteinen, was bei Mangelerscheinungen wiederum Haarausfall fördert.

Ungesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Omega-3-Fettsäuren können nicht durch syntetische Prozesse vom Körper produziert werden. Diese müssen demnach über die Ernährung oder durch Pflegeprodukte aufgenommen werden. Omega-3-Fettsäuren spenden dem Haar genügend Feuchtigkeit und bieten ausreichend Schutz vor Austrocknung. Empfehlenswert ist hierfür Arganöl, es kann auf der einen Seite bedenkenlos konsumiert werden, aber auch direkt auf die Kopfhaut aufgetragen werden.

Natürliches Arganöl

Arganöl – das Hausmittel gegen Haarausfall

Durch eine Vielzahl an Inhaltsstoffen kann Arganöl aktiv Haarwachstum fördern. Bereits die äußere Anwendung, durch mehrmalige wöchentliche Kopfmassagen, kann positive Auswirkungen auf eine deutlich verbesserte Durchblutung haben. Eine angeregte Durchblutung verhilft der Haarwurzel zur idealen Nahrungsaufnahme. Können Nährstoffe besser aufgenommen werden, bestärkt dies den Wachstum. Hierdurch wird zudem vermieden, dass Haare frühzeitig absterben – durch eine gekappte Nährstoffzufuhr. Ein gesundes Nachwachsen wird gefördert und das Absterben vorgebeugt.

Betroffene von Haarausfall leiden zudem oft an trockenem und sprödem Haar. Dies begünstigt einen übermäßigen Haarbruch der zu einem zusätzlichen Verlust führt und das Haar lichter erscheinen lässt. Arganöl spendet ausreichende Feuchtigkeit und ermöglicht geschwächten Zellen, diese effektiv zu speichern. Ein Austrocknen, selbst lange Zeit nach der direkten Behandlung mit Arganöl, kann durch den stabilisierten Feuchtigkeitshaushalt ausgeglichen werden. Dies trägt unter anderem zur Behandlung von Haarausfall bei.

Bei innerer Anwendung kann der Organismus über die Blutbahn wertvolle Inhaltsstoffe an die Kopfhaut abgeben. Im Arganöl enthaltene Vitamine und Mineralstoffe können hierdurch ihre Wirkung bestens entfalten. Mit wenigen Tropfen des Öls am Tag (kaltgepresstes Arganöl eignet sich für den puren Konsum am besten) können Symptome gelindert und ein gepflegtes Haarbild verbessert werden.

Erfahrungen nach sind bei Langzeitanwendungen gute Ergebnisse zu erwarten. Die reine Behandlung kann allerdings keine Wunder hervorrufen, so sollten alle Provokationsfaktoren eingeschränkt und auf eine gesunde Lebensweise geachtet werden. Arganöl kann neben weiteren Maßnahmen vielversprechende Heilungsprozesse fördern und als Alternative zu kosmetischen Produkten verwendet werden. Wir sind davon überzeugt, dass Arganöl – das beste Hausmittel gegen Haarausfall ist!

 

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