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Arganöl bei Neurodermitis

Arganöl bei Neurodermitis

Die weiterverbreitete Hauterkrankung Neurodermitis ist meist chronisch bedingt. Quälender Juckreiz, offene  rissige Hautflächen sind in immer wiederkehrenden Phasen schwerwiegende Beschwerden der Betroffenen. Nicht nur auf Grund der offensichtlichen Schmerzen, ist ein „sich damit abfinden“ unerreichbar. Das schubartige Verhalten, fördert die anhaltende Aufmerksamkeit gegenüber der Erkrankung. Was einen Teufelskreis erzeugt, denn schaut man sich möglichen Auslöser genauer an – fördern Emotionen wie Stress, die Verbreitung enorm.

Ein effektives Heilmittel ist bis heute nicht bekannt. Doch Erfahrungen zeigen, dass Arganöl gewisse Symptome von Neurodermitis lindert – wodurch die Lebensqualität deutlich steigt.

Ursachen der Entstehung von Neurodermitis

Neurodermitis ist in den meisten Fällen erblich veranlagt. Das schließt darauf zurück, dass atopische Krankheiten – durch das Erbgut, an Nachkommen weiter gegeben werden können. Vergleichbar sind altbekannte Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma, die ebenfalls atopischer Herkunft sind. Die Wahrscheinlichkeit steigt, insofern beide Elternteile unter den genannten Beschwerden leiden, dass deren Kinder von Neurodermitis betroffen sind. Vererbt wird jedoch nicht direkt die Krankheit an sich, vielmehr dagegen die Neigung für Ausbrüche sämtlicher Allergien. So ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, unter Mehreren synchron zu erleiden. Doch allein das Genmaterial führt nicht zum Ausbruch. So sind Barrierefunktionsstörungen der Haut mitverantwortlich, dies können unter Anderem eine trockene Haut oder ein gestörtes Immunsystem sein. 

Ist man von Neurodermitis betroffen, merkt man recht schnell wie unterschiedlich Schubphasen, starke oder mildere Auswirkungen, verursachen. Da äußere Umwelteinflüsse dies sehr beeinflussen, ist es für Patienten bedeutsam wichtig, eigene Verhaltensmuster zu erkennen – um anschließend mögliche Alternativen in Betracht zu ziehen. So können bereits Emotionen wie Trauer, Freude oder Stress negativ beeinflussen, in welchem Ausmaß der nächste Schub auftritt.

Neurodermitis Auslöser

Auslöser können nicht direkt bestimmt werden. Da viele, potenziell Vermutete, noch nicht ausreichend erforscht wurden. Dennoch gibt es bereits dutzende Bekannte, die am häufigsten aufgetretenen sind, unter Anderem:

  • Erbliche Veranlagung
  • Irritierende Stoffe, die über die Haut aufgenommen werden wie bei Kosmetikprodukten (Parfüm, Deo, Shampoo etc.) oder beim Kontakt mit Textilien (Textilwolle).
  • Umweltfaktoren durch CO2-Abgase, Zigarettenrauch und weitere Luftverschmutzungen.
  • Extreme klimatische Veränderungen, Hitzewellen oder zu geringe Luftfeuchtigkeit
  • Extreme Körperpflege durch zu häufiges Waschen

Tipp!

Ein gut geführtes Tagebuch kann helfen, Provokationsfaktoren zu analysieren und diese anschließend zu vermeiden. Dokumentiere hierfür getragene Kleidung, konsumierte Lebensmittel und Getränke, verwendete Kosmetik, Klima und Wetterbedingungen sowie Emotionen, Aktivitäten oder sonstige Ereignisse. Bei dem nächsten Schub, müssen Bemerkungen zur Körperstelle, Ausmaß und detaillierte Auffälligkeiten notiert werden. Ist die Reaktion ungewöhnlich stark, ist beispielweise eine Ernährungsumstellung erforderlich oder ein „Anti-Stress-Programm“ – eine Verbesserung der erlittenen Schäden beim nächsten Schub klärt über das eigene Verhaltensmuster gegenüber Neurodermitis auf.

Neurodermitis Symptome

Die oft schlafende Erkrankung zeigt sich je nach Entwicklungsstand des Betroffenen in unterschiedlichen Symptomen. In vielen Fällen treten starke Beschwerden bei Kleinkindern auf, die im Laufe der Kindheit abschwächen oder sogar komplett verschinden – oft selbst ohne eingeleitete Maßnahmen.

Neurodermitis bei Kindern

Bis zum dritten Lebensmonat zeigt sich die Krankheit in der Regel kaum. Danach treten erste Symptome an Stirn und Kopfhaut sowie der Gliedmaßen (Hände und Füße) auf. Meist fängt es mit juckenden Rötungen an, bis hin zu ersten Verkrustungen. Im Säuglingsalter wird umgangssprachlich von „Milchschorf“ gesprochen, da die schuppig-gelbliche Haut an angebrannte Milch erinnert. Doch dies ist lediglich eine „Vorstufe“ von Neurodermitis – in vielen Fällen entwickelt sich der Schorf bereits nach einigen Wochen zurück.

Bleibt dieser allerdings bestehen, werden die Beschwerden schlimmer. Neurodermitis bei Kleinkinder erkennt man meist an einer sehr trockenen – rissigen Haut, oft nässen die Wunden und bilden kleine Knoten. Gerade an sehr weichen Körperstellen wie die Kniekehle oder die Ellenbeuge finden sich diese Symptome verhäuft, aber auch der Nacken kann stark betroffen sein.

Bei älteren Kindern (Jugendlichen) schwächen die Beschwerden meist ab, lediglich eine zu trockene Haut mit Ekzemen sind typische Merkmale der Erkrankung in dieser Lebensphase. Häufig betroffene Hautpartien sind Stirn, hals und Nachen, Schultern, Brust sowie Knie und Ellenbeugen.

Neurodermitis bei Erwachsenen

Neurodermitis bei Erwachsenen verhält sich ähnlich wie bei Jugendlichen, die Anzeichen wie trockene Haut und Ekzeme sind etwa die gleichen. In der Regel verläuft sich die Krankheit mit dem 30. Lebensjahr von selbst, oft bereits schon ab Mitte 20.

 

Arganöl als Hausmittel gegen Neurodermitis

Arganöl zur Hautpflege bei Neurodermitis – zahlreiche Gründe sprechen für die positive Wirkung. Doch trotz der vielversprechenden Heilwirkung, welche in Studien nachweislich erforscht wurde, sollten Patienten nicht auf zusätzliche Therapiemaßnahmen verzichten. Sondern weiterhin auf Ernährung und Stressvermeidung achten. Dies ist von großer Bedeutung, da die reine Anwendung des Arganöls nicht als Wundermittel zu verstehen ist, vielmehr dagegen als verstärkende Schutzmaßnahme gegen bevorstehende und aktive Schübe. Wobei die „Schonzeit“, zwischen den Phasen ebenso genutzt werden muss, wie die aktive Phase. Denn eine gute Vorbereitung kann Auswirkungen vorbeugen und diese stark lindern.

Sehr effektiv und empfehlenswert:

Arganöl als Hausmittel gegen Neurodermitis kann in Kombination mit ägyptischem Schwarzkümmelöl die Effektivität erheblich steigern. Durch ergänzende Inhaltsstoffe (Vitamine und Fettsäuren) beider Öle bildet es eine ideale Substanz zur Anwendung und Behandlung der atopischen Hauterkrankung.

Natürliches Arganöl

Neurodermitis natürlich behandeln mit Arganöl

Mit Hilfe von Arganöl kann Neurodermitis natürlich behandelt werden. Die fast 80% ungesättigter Fettsäuren versorgen die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit. Wobei erwähnenswert ist, daas nicht das Öl an sich die Feuchtigkeit an die Haut übergibt, sondern eine Schutzschicht bildet, die überschüssiges ausdünsten der Haut von Wasser (Feuchtigkeit) ausschließt. Die Gefahr vor austrocknender Haut wird zuverlässig reduziert, was ein entzündetes Hautbild mit starkem Juckreiz minimiert.

Arganöl enthalte zwar nur geringe Mengen an Linolsäure die zur Familie der Omega-6-Fettsäuren zählen. Diese sind aber eng mit den Wirkungsvollen Omega-3-Fettsäuren verwandt, welche ein gepflegtes und gesundes Hautbild fördern. Diese natürlichen Fette sind äußerst wichtig für unsere Haut, viele kosmetische Produkte enthalten deshalb vergleichbare Inhaltsstoffe – was sie keineswegs empfehlenswert macht, da Duft- und viele weitere schädliche (reizende) Stoffe nicht geeignet für empfindliche Patienten sind.

Für eine Behandlung mit Arganöl bei Neurodermits spricht zudem ein hoher Gehalt an Tocopherole, besser bekannt als Vitamine E. Das immunsystemfördernde Vitamin wirkt zusätzlich antioxidativ, was den Hautzellen Schutz, vor freien Radikalen bietet. Aber auch Entzündungsprozesse können deutlich gehemmt werden.

Die Kombination aller Inhaltsstoffe macht das Arganöl einzigartig.

 

Arganöl richtig Anwenden gegen Neurodermitis

Achten Sie darauf, dass Sie kein geröstetes sondern ausschließlich kaltgepresstes Arganöl für die Behandlung der Hautpflege verwenden. Wenige Tropfen genügen, die mit leichten Kreisbewegungen sanft einmassiert werden. Ein dünner Film ist bereits vollkommen ausreichend, das Öl zieht innerhalb weniger Minuten ein und hinterlässt weder das Gefühlt einer überfetteten Haut, noch optisch erkennbare Rückstände.

Nur eine dauerhafte Anwendung – führt zum gewünschten Ergebnis. Selbst in einer langanhaltenden Schubpause sollte man nicht nachlässig werden und konsequent die Pflege durchführen. Die dadurch elastischere Haut neigt weniger zum Reißen und bleibt selbst während eines Ausbruchs standhaft – was das Ausmaß an beschädigten Hautzellen deutlich reduziert.

Die äußere Anwendung ist für Kinder jedes Alters absolut unbedenklich. Bei sehr empfindlichen Kindern oder Säuglingen ist darauf zu achten, dass kein Öl ins Auge fließt.

Genau wie die äußere- ist auch die innere Anwendung mit Arganöl höchst wirkungsvoll gegen Neurodermitis. Viele bevorzugen hierbei Kapseln, da diese meist sehr geschmacksneutral sind. Für den Konsum eignet sich reines Arganöl ebenfalls, wobei Geröstetes einen angenehmen Geschmack mit sich führt. Dieses wird noch vor der Pressung über einem Feuer geröstet, dadurch erhält es einen intensives nussiges Aroma.

 

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