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Arganöl gegen SchuppenflechteArganöl bei Schuppenflechte

Die Heilung der Psoriasis ist ausgeschlossen. Es existieren weder pharmazeutische Medikamente, noch Naturprodukte, die nachweislich zur vollkommenen Heilung führen. Das Ziel jeder Behandlung sollte daher bewusst auf die Verbesserung der Lebensqualität und das Abschwächen schmerzhafter Symptome gerichtet werden. Mithilfe von Arganöl können Schubphasen der Schuppenflechte vorgebeugt und entstehende Hautirritationen gelindert werden. Erfahrungen nach eignet sich Arganöl, im Vergleich zu anderen Substanzen der Naturheilkunde, bestens um positive Verbesserungen zu erzielen.

Schuppenflechte und deren Ursachen

Die Schuppenflechte gehört zur Gruppe der Autoimmunkrankheiten. Diese löst im eigenen Organismus Entzündungsreaktionen aus, wodurch das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift und eine Fehlreaktion verursacht. Zum Ausgleich reagiert der menschliche Körper mit einer Reproduktion an neuen Hautzellen. Durch die kontinuierlichen Angriffe werden deutlich mehr neue Hautzellen produziert als tatsächlich benötigt werden, eine zunehmende Überproduktion entsteht. Der Hauterneuerungsprozess benötigt bei einem gesunden Menschen etwa vier Wochen. Die unterste Schicht der Oberhaut (Epidermis) wird hierbei mit neuen Zellen versorgt. Darüberliegende Hautschichten werden langsam nach oben geschoben und trocknen immer weiter aus. Dieser Zyklus verursacht eine verhärtete Hornhaut,  welche zum Schutz der Darunterliegenden benötigt wird. Bei Betroffenen mit der Schuppenflechte beschleunigt die Überproduktion an Hautzellen diesen Prozess enorm, etwa drei bis vier Tage für „eine“ neue Hautschicht. Durch einen zehnfach schnelleren Zyklus kann die Haut nicht vollständig verhornen und fängt an zu verdicken, typische Schuppenbildungen sind nun ersichtlich.

Ursachen für Schuppenflechte bzw. Psoriasis konnten noch nicht eindeutig medizinisch belegt werden. Doch zwei signifikante Ursachen werden erfahrungsgemäß stark in Zusammenhang mit der Hauterkrankung gebracht.

Genetische Veranlagung als Ursache der Schuppenflechte

Durch das Erbgut werden gewisse Gene weitervererbt, die als möglicher Auslöser der Psoriasis gelten. Allerdings wird nicht die Krankheit an sich, vielmehr die Neigung zum Ausbruch vererbt. Verschiedene Provokationsfaktoren sind letztendlich für einen akuten Ausbruch verantwortlich. Das Genmaterial kann dabei einige Generationen überspringen, was die genaue Bestimmung der Ursache erschwert. Leiden beide Elternteile an Beschwerden der Schuppenflechte, so ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Nachkommen ebenfalls darunter erleiden werden – Statistiken nach zwischen 50 und 60 Prozent. Ist dagegen nur ein Elternteil betroffen, verringert sich die Weitergabe auf 20 Prozent. Untersuchungen zeigen, dass bei betroffenen Personen der Schuppenflechte, bei denen beide Elternteile verschont blieben, häufig in der Verwandschaft Rückschlüsse gewonnen werden können.

Fördernde Provokationsfaktoren

Unter Provokationsfaktoren oder auch Risikofaktoren versteht man diverse, meist umweltbedingte Auslöser. Besteht die erbliche Veranlagung, können diese, die noch schlafende Krankheit erwecken. Meist sind mehrere Auslöser für einen Ausbruch verantwortlich.

 

  • Infektionskrankheiten wie Lungenentzündung, Mittelohrentzündung, Borreliose, Hirnhautentzündung sowie Geschlechtskrankheiten etc.
  • Hormonschwankungen in der Pubertät, den Wechseljahren oder während einer Schwangerschaft.
  • Starke Klimatische Bedingungen wie extreme Kälte oder Hitzewellen.
  • Medikamente wie Antidepressiva oder zur  Blutverdünnung (Betablocker, Lithiumsalze etc.)
  • Fettleibigkeit (Übergewicht)
  • Übermäßiger Tabak- (Rauchen) und Alkoholkonsum
  • Extreme psychische Belastungen

Natürliches Arganöl

Schuppenflechte Symptome

Die chronisch entzündliche Hautkrankheit taucht in der Regel in wiederkehrenden Schüben auf. Die Symptome in einer Schubphase können sehr unterschiedlich verlaufen. Gründe hierfür sind meist atypisch aufgenommene Umwelteinflüsse, auf die stärkere oder schwächere Beschwerden folgen. Hautrötungen mit silbrig weißen Schuppenbildungen sind erste Anzeichnen der Schuppenflechte. Hautareale wie Beine, Gesäß, Rücken, Brust, Achselhöhlen und der Intimbereich sind häufig betroffen und können meist durch eine geschickte Kleidungsauswahl abgedeckt werden. Arme, Kopfhaut, Gesicht sowie Augenbrauen oder Hände dagegen nur bedingt und sind meist für fremde Personen sofort erkennbar. Die „Offensichtlichkeit“ der Erkrankung belastet die Psyche der Patienten massiv, ein Schamgefühl entsteht und das Selbstbewusstsein sink rapide. Hinzu kommt ein nervenaufreibender Juckreiz, der permanent zum Aufkratzen der bereits geschwächten Hautflächen verleitet. Dies sollte man zwingend vermeiden, da das Aufkratzen mit den Fingernägeln schwerwiegende Entzündungen verursacht. 

Es gibt zwei Typen von Psoriasis, diese werden nach Auftreten erstmaliger Symptome ermittelt. Psoriasis Typ 1 – erste Symptome vor dem abgeschlossenen 40 Lebensjahr (etwa 50 Prozent aller Erkrankten). Psoriasis Typ 2 – Auftreten von Beschwerden zwischen dem 40. und dem 60.Lebensjahr.

Fachmediziner sprechen bei genannten Symptomen von der Psoriasis vulgaris. Die bekannteste und verbreitetste Form von Schuppenflechte. Es existieren jedoch zwei weitere Sonderfälle: 

Psoriasis-Arthritis

Die Schuppenflechte ist eine gewöhnliche Hauterkrankung. Psoriasis Arthritis dagegen kennzeichnet sich durch Gelenkbeschwerden. Ohne die ersichtliche Schuppenflechte, die bei den meisten Patienten ebenfalls ausbricht, wird die Psoriasis Arthritis oft mit rheumatischen Erkrankungen verwechselt. Die entzündeten Gelenke versteifen und schwellen an, starke Schmerzen sind verstärkt am Morgen nach dem Aufstehen (Morgensteifheit) bemerkbar. Auch Achillessehne oder Bänder sind meist entzündet, was die Funktionalität und Dehnungsfähigkeiten der Sehnen stark beeinträchtigt. Finger und Zehengelenke, die Wirbelsäule sowie Kniegelenke sind typische betroffenen Gelenke mit Beschwerden. Wobei angeschwollene Fingergelenke zu den häufigsten Symptomen gehören. Im Volksmund spricht man von „Wurstfingern“ – in der Medizin von Daktylitis.

Die Psoriasis Arthritis tritt in der Regel erst im angehobenen Lebensalter auf. Erfahrungsgemäß etwa ab dem 35.- bis spätestens vor dem 60. Lebensjahr. Eine Versteifung beziehungsweise eine Deformation der Gelenke kann nicht ausgeschlossen werden.

Tipp!

Viele Anwender sind davon überzeugt, bei dieser Behandlung positive Effekte zu erzielen:

Massieren Sie Ihre Gelenke mit Arganöl ein und umwickeln diese anschließend mit Frischhaltefolie. Nach etwa zwei Stunden können Sie die Folie wieder entfernen. Das Arganöl hatte nun genügend Zeit seine Wirkstoffe an die Haut abzugeben und ist vollständig eingezogen. Wiederholen Sie diese Prozedur dreimal wöchentlich über einige Wochen. Selbstverständlich ist dies keine Wunderwaffe, Erfahrungen zeigen aber, dass Arganöl zur aktiven Behandlung von Psoriasis (Psoriasis Arthritis) beitragen kann.

Psoriasis pustulosa

Bei der seltenen Sonderform der Schuppenflechte (Psoriasis pustulosa) sind typische Symptome wie Schuppenbildung meist stark reduziert, dafür verstärkt jedoch das Aufkommen gelblicher Eiterbläschen. Eine Entzündungsreaktion können Mediziner allerdings ausschließen, da die prallen Bläschen (Pusteln) zwar mit Eiter (Pus) gefüllt sind, diese aber nachweislich keimfrei sind.

Oft sind nur Hände und Füße betroffen, generell können diese Pusteln aber am gesamten Körper auftreten. Die Lebensqualität betroffener Patienten kann stark beeinträchtigt sein, da alltägliche Situationen, wie der Fußweg zum Supermarkt oder bereits das Greifen von Gegenständen immer mit einem gewissen Schwerz verbunden sind. Erbliche Veranlagungen oder mögliche Auslöser sind noch nicht eindeutig erforscht. Vermehrt treten Symptome allerdings bei starkem Rauchern auf, was vermuten lässt das Nikotin bzw. der Tabakkonsum eine entscheidende Rolle spielt. Etwa fünf Prozent der Psoriasispatienten leiden unter dieser Sonderform.

 

Arganöl bei Schuppenflechte

Das begehrte Arganöl aus Marokko kann effektiv zur Linderung von Beschwerden bei Psoriasis eingesetzt werden. Viele Patienten, die langfristig Schuppenflechte damit behandeln, schreiben ausführliche Empfehlungen in diversen online Plattformen. Eine Heilung ist zwar ausgeschlossen, wie bei allen anderen Natur- oder Medizinprodukten ebenfalls. Vielmehr dagegen steht eine Verbesserung der Symptome und der Lebensqualität im Vordergrund. Mit Arganöl können Entzündungen, durch antioxidante Inhaltsstoffe vorgebeugt und gelindert werden. Ungesättigte Fettsäuren sowie sekundäre Pflanzenstoffe wirken zudem stark entzündungshemmend – die perfekte Kombination der bioaktiven Wirkstoffe ist bei Arganöl absolut einzigartig. Bei betroffenen Patienten ist ein Hauptproblem die stehts drohende Austrocknung der Oberhaut (Epidermis). Ein gestörter Feuchtigkeitshaushalt sowie fehlende Fette können durch die äußere Anwendung mit Arganöl ausgeglichen werden. Doch nicht nur die direkte Anwendung liefert der Haut benötigte Feuchtigkeit, so verbessert das Öl die Bindefähigkeit der Zellen, um Wasser langfristig zu binden.

Bei quälendem Juckreiz scheint ein starkes Kratzen oft unumgänglich. Doch macht es dies meistens nur schlimmer. Zudem werden gravierende Infektionen riskiert, Bakterien die sich unter Fingernägeln angesiedelt haben, gelangen hierdurch zur bereits geschwächten und empfindlichen Hautarealen – wo sie massive Entzündungsprozesse verursachen können. Arganöl kann hierbei Abhilfe schaffen und das sogar unerwartet schnell.

Arganöl gegen Psoriasis anwenden

Das kaltgepresste Arganöl wird pur auf die zu behandelnden Hautareale aufgetragen. Wenige Tropen genügen bereits. Während das Öl sanft einwirkt empfiehlt es sich, die Haut der Sonnenstrahlung auszusetzen. Die Synthese der UV-Strahlung in Verbindung mit dem Arganöl wirkt sich sehr positiv auf Symptome der Psoriasis aus. Die Äußere Anwendung ist effektiv und spendet der Haut benötigte Feuchtigkeit. Lindert Juckreiz und pflegt das Hautbild.

Zusätzlich fördert die innerliche Aufnahme gewisse Heilungsprozesse. Etwa drei Esslöffel geröstetes Arganöl sollten täglich Konsumiert werden, dies unterstütz den Organismus im Kampf gegen Autoimmunerkrankungen wie Schuppenflechte. Sie müssen hierzu das Öl nicht zwingen pur einnehmen, ein Salat oder auch viele weitere Gerichte lassen sich ideal damit zubereiten.

 

Psoriasis Behandlung

Je nach Ausmaß der Symptome müssen individuelle Therapien eingeleitet werden. Oft reicht eine äußerliche Anwendung verschiedener Salben, Cremen oder Öle nicht aus, um Schwerzen zu lindern. Folglich müssen innerliche Behandlungen vorgenommen werden. Aber auch diverse Lebenssituationen wie die Ernährung, Sport oder der Konsum von Alkohol oder Zigaretten müssen dementsprechend angepasst werden, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Schuppenflechte am Kopf

Schuppige, gerötete Kopfhaut die zudem stark juckt und meist weit über den Haaransatz dringt, belastet die Psyche der Patienten enorm. Speziell der Nackenbereich sowie seitlich entlang der Schläfen sind stark befallen. Ist mehr als die Hälfte der Kopfhaut mit Schuppenflechte bedeckt, spricht man von einem erhöhtem Schweregrad. Damit Wirkstoffe bestmöglich an funktionsfähige Hautzellen gelangen, müssen vor der eigentlichen Behandlung Schuppen entfernt werden. Salicylsäure ist ein Medizinischer Arzneistoff der hornhautauflösende Eigenschaften besitzt. Verschiedene ätherischen Öle, Salben und Shampoos enthalten diesen Wirkstoff (Salicylsäure). Für die Schuppenflechte am Kopf eignen sich Shampoos am besten. Nachdem sich die meisten Schuppen gelöst haben, müssen weitere Pflegeprodukte einmassiert werden. Diese sind handelsüblich als Salbe oder Shampoo zu erhalten. Inhaltsstoffe, wie Kortison, die eine  entzündungshemmend Wirkung aufweisen, eigenen sich erfahrungsgemäß sehr gut. Aber auch sämtliche natürliche Pflanzenmittel bieten eine gute Grundlage zur Pflegewirkung. Das Shampoo der Marke „Sorion“ könnte durch seine Zusammensetzung der Inhaltsstoffe vielen Patienten Abhilfe schaffen.

Schuppenflechte am Ellenbogen, Knie, Rücken oder Brust

Für befallene Körperregionen wie Ellenbogen, Knie, Rücken oder Brust mit Schuppenflechte müssen Salben bei äußerlicher Anwendung langfristig angewendet werden. In erster Linie wird versucht Entzündungsvorgänge zu vermeiden. Stoffe wie Tacalcitol, Calcitriol, Calcipotriol sind in vielen Salben enthalten und fördern den gewünschte Prozess. Kortison ist in geringen Mengen oft ebenfalls enthalten. Das Hormon“Cortison“ ist eines der stärksten medizinischen Präparate zur entzündungshemmenden Wirkung. Eine dauerhafte Einnahme wird allerdings kritisiert, doch bezieht sich dies auf die innerliche Anwendung durch Tabletten. Die Dosierung in Salben oder Cremen ist derart gering, dass es laut Hersteller und Mediziner unbedenklich ist (informieren Sie sich deshalb gut, bevor Sie sich zum Kauf entscheiden). Für eine intensive Pflege sollten etwa 20 bis 30 Minuten täglich investiert werden. Mehrmals am Tag müssen wunde Körperstellen eingecremt werden. Schuppenflechte an Ellenbogen, Knie oder Brust können in der Regel selbst Behandelt werden. Hautareale am Rücken müssen dagegen von einer dritten Person einmassiert werden.

Natürliches Arganöl

Therapien zur effektiven Behandlung der Schuppenflechte

Therapien müssen immer auf die jeweilige Person abgestimmt werden. Eine generelle Wunderregel existiert hierzu nicht. Ärztliche Beratung ist daher vorteilhaft. Eine Heilung sollte man sich allerdings nicht erhoffen, dies ist ausgeschlossen. Unterschieden wird zwischen der sogenannten lokalen und der systemischen Therapie. Bei der lokalen Behandlung werden Wirkstoffe wie Salben oder Cremen auf die Haut aufgetragen. Bei der systemischen Therapie, die bei schlimmeren Symptomen benötigt wird, werden medizinische Stoffe (Biologika) über Tabletten oder Spritzen dem Körper zugeführt. Ziel jeder Therapie ist es, Schmerzen zu lindern, Heilungsprozesse zu fördern und akute Schubphasen zu verkürzen beziehungsweise zu vermeiden. 

Die richtige Ernährung

Die Ernährungsumstellung ist ein umstrittenes Thema. Doch berichten einige, mit einer bewussten Ernährung Verbesserungen sowie abschwächendere Beschwerden der Schuppenflechte erzielt zu haben. Der übermäßige Konsum an Linolsäure (zweifach ungesättigte Fettsäure) sollte gemieden werden, besonders hoch ist ihr Anteil in Schweinefleisch (Schweinespeck, Schmalz, Bauch oder Leber) sowie beim Rind. In Butter, Hühnereigelb, Lachs, Thunfisch und bei zuckerreicher Ernährung ist die Arachidonsäure (Linolsäure) ebenfalls hoch dosiert. Rohkost und viele weiter Produkte hingegen enthalten diese Säure in sehr geringen Mengen oder überhaupt nicht. Dazu zählen Gemüse, Obst, Getreide (Mehl), Sojaprodukte, Nüsse, Joghurt sowie Geflügelfleisch und sämtliche Meeresfische.

Generell ist eine ausgewogene natürliche Ernährung zu empfehlen, mit Distanz zu industriellen Lebensmitteln. Je naturbelassener, desto besser. Strenge Diäten oder Ernährungspläne sind hierfür nicht zwingend notwendig. Viel frisches Obst, Gemüse und Salat sowie zwei bis drei mal wöchentlicher Konsum von hochwertigem Fleisch oder Fisch bilden eine optimale Grundlage für einen gesunden Lebensstil. Werden dem Körper alle benötigten Vitamine, Fettsäuren, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe zugeführt, kann der Organismus einwandfrei alle lebensnotwendigen Funktionen abschließen.

Mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren wirken stark entzündungshemmend und sollten zur Behandlung gegen Schuppenflechte ausreichend konsumiert werden. In etwa 0,5 Prozent des täglich benötigten Kalorienbedarfs sollten damit abgedeckt werden. Die ungesättigten Fettsäuren sind reichlich in Chia-Samen, Walnüssen, Thunfisch, Forelle oder Arganöl enthalten. Mit drei Esslöffeln Arganöl über den Tag verteilt können Sie diesen Bedarf bereits ausgleichen. Omega-6-Fettsäuren sind zu meiden, da diese entzündungsfördernde Wirkungen aufweisen (bspw. in Oliven- und Rapsöl, Avocados oder Haselnüssen).

Um langfristige Erfolge zu erzielen, ist ein gut geführtes Ernährungsprotokoll erforderlich. Einige Lebensmittel verhelfen Patienten der Schuppenflechte zur Linderung von Schmerzen, bei anderen Patienten wiederum verstärken sich Symptome – jeder reagiert auf verschiedene Inhaltsstoffe unterschiedlich. Ist einem bewusst, welche Nahrungsmittel Auswirkungen der Psoriasis fördern und welche lindern, kann ein individuell abgestimmter Ernährungsplan geschrieben werden.

Lichttherapie: durch Studien belegt

Die Photo- beziehungsweise Lichttherapie ist bei mittel- bis schweren Erkrankungen der Schuppenflechte einer der effektivsten Behandlungen die durch Studien belegt wurde. Die künstlich erzeugte Ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) in speziell dafür vorgesehenen Bestrahlungskabinen wirken entzündungshemmend und begünstigen Autoimmunreaktionen. Konnten mit Salben und Cremen (topische Therapien) keine Erfolge erzielt werden – ist die Lichttherapie nach ärztlicher Abstimmung höchstwahrscheinlich die nächste Stufe der Behandlung.

Notwendig ist die Lichttherapie bei Schuppenflechte meist nur bei großflächig betroffenen Hautarealen. Als Langzeittherapie ist diese nicht zu verstehen, da das Risiko an Hautkrebserkrankung kontinuierlich ansteigt. Mehrere Sitzungen genügen bereits um erste Erfolge ersichtlich zu machen. Der Juckreiz schwächt ab und die übermäßige Bildung von Hautzellen wird reduziert. Dank des schnellen Fortschrittes in der Entwicklung und Technik gibt es mittlerweile Behandlungsgeräte für Zuhause, die den Weg zur Klinik ersparen.

 

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