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Arganöl geröstet - offenes feuerArganöl geröstet

Die traditionelle geröstete Variante wird bereits seit Jahrhunderten von Jahren in Marokko hergestellt. Man bezeichnet diese deshalb oft als „Berberart“. Die Argankerne werden hierfür meist von Frauen gesammelt und in großen Schalen mit Steinen zerschlagen. Die aufgebrochenen Kerne verteilen die Berberfrauen auf den flachen Dächern der Lehmhäuser, ausgebreitet können diese durch die heiße Sonne der Sahara optimal trocknen. Anschließend erhalten diese über einem offenen Feuer ihre mild würzigen Röstaromen. Nach einer leichten Bräunung werden die Argankerne in einer Steinmühle vollständig zermahlen. Die entstandene dickflüssiger Paste wird mit warmem Wasser vermischt. Da das gewonnene Arganöl leichter als die Schale der Kerne und das zugeführte Wasser ist, schwimmt es an der Oberfläche und kann herausgelöst werden.

Durch die Röstung der Samen erhält das Öl seinen angenehmen nussigen Geschmack und Geruch. Dies ist der Grund, weshalb das geröstete Arganöl in der Gourmetküche derart beliebt ist. Im Internet liest man immer wieder, dass durch die Röstung wertvolle Inhaltsstoffe zerstört werden. In Lebensmittelanalysen wurde dies ausgiebig überprüft und als unwahr deklariert. Arganöl geröstet enthält nur einen Bruchteil weniger natürliche Wirkstoffe wie die kaltgepresste Variante.

Anhand des Geschmackes lässt sich feststellen, wie lange die Kerne über dem Feuer geröstet wurden. Ist der Geschmack eher mild, deutet dies auf eine sehr kurze Röstung hin. Eine intensive, starke oder sogar leicht rauchige Geschmacksnote entsteht dagegen nur bei längeren Prozessen. Da die Berberfrauen die Röstung nach Gefühl durchführen, kann es zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Meist macht sich dies aber nicht bemerkbar, da die Herstellung von geröstetem Arganöl den marokanischen Frauen im Blut liegt.

Arganöl geröste - kaltgepresst

 

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